„Wir
schlitzen euch deutsche Schweine auf“ (10.03.09)
Tja lieber Leser, musst Du bei obiger Überschrift nicht auch
gleich an die schönen Worte unserer Bundesintegrationsbeauftragten Maria Böhmer
-„sie sind eine
Bereicherung für uns alle“ - denken?
Jüngst hatten wir einen Artikel aus d erFrankfurter Allgemeinen Zeitungüber den
Integrationsflop in Berlin-Neukölln veröffentlicht. Aber auch der FOCUS hatte,
wenn auch schon vor zwei Jahren, Nachforschungen über die realexistierenden
Integrationserfolge angestellt und fasste dies in der Überschrift so
zusamme n:„Migranten-Gewalt: Täglicher Terror auf Berlins Straßen“.
Hier der vollständige Artikel, zu
dem eigentlich jeder weitere Kommentar überflüssig ist und der nach wie vor an
Aktualität nicht verloren hat:
Die 21-jährige Jennifer P. und der 35-jährige Kay L.
fürchteten um ihr Leben. Sie waren ungewollt mit Aynur E. in Streit geraten. Der
junge Mann hatte die Türkin auf der Badstraße versehentlich angerempelt.
Daraufhin prügelte Aynur mit ihrer Handtasche auf Kay ein und holte via Handy
Verstärkung.
„Wir schlitzen euch deutsche Schweine auf“
Das deutsche Pärchen flüchtete sich in einen
Lidl-Supermarkt. „Es dauerte keine fünf Minuten, bis unser Laden voll mit
Ausländern war“, berichtet Verkäuferin Denise Schmiechen. 50 junge Männer
„türkischer Nationalität“, die vor dem Supermarkt tobten, zählte die Polizei. Es
herrschte Lynchstimmung. Die Beamten hörten, wie aus der Menge gerufen wurde:
„Ihr lebt nicht mehr lange, wir schlitzen euch deutsche Schweine
auf!“
Die Meute drang in den Supermarkt vor. Kay L. schnappte sich einen
Besen und brach ihn ab, um sich gegen die Angreifer zu verteidigen. Nur durch
den Einsatz zahlreicher Beamter konnte die Situation einigermaßen beruhigt
werden: Polizisten mussten den Bürgersteig räumen und das Paar aus dem Geschäft
unter Rufen eskortieren, wie „Wir bringen euch um, ihr deutschen Drecksschweine!
Das ist unser Bezirk, verpisst euch!“ Für die Verkäuferinnen sind solche
Beschimpfungen Alltag: „Gerade die jungen Ausländer beleidigen uns ständig“,
sagt Melanie Dayan. Manchmal reiche es, wenn ein Artikel ausverkauft sei.
Jagdszenen auf dem
U-Bahnhof
Wie brisant die Lage in der Badstraße ist, bestätigte
sich am 8. Februar. Als Polizisten drei junge Ausländer überprüften, kam es
“sofort“, wie es in einem Polizeipapier heißt, zu einer „Menschenansammlung mit
30 Personen, überwiegend mit Migrationshintergrund“. Wieder wurde die Polizei
bedrängt. Die Menge versuchte, die Festgenommenen zu befreien.
Jagdszenen
auch einen Tag später auf dem U-Bahnhof Osloer Straße in Wedding. Etwa 20
Mitglieder der Jugendgang „Arabian Ghettoboys“ umstellten einen deutschen
Jugendlichen. Sie raubten ihm das Handy und machten gleich ein Foto vom Opfer,
für den Fall, dass es Anzeige erstattete: „Dann kriegen wir dich!“ Der Junge
ließ sich nicht abschrecken und ging zur Polizei. Die fand bei den Tätern
diverses Beweismaterial, unter anderem Fotos von weiteren Überfallenen. Doch die
Staatsanwaltschaft beantragte für die jungen Araber keine Haftbefehle.
Überfall
im Stadtpark
Die Polizei tut, was sie kann. (Anm.: Tut auch
die Politik, was sie kann? Für uns? Hat sie es je getan? Wer hat die Aliens
gerufen?) Die Beamten Volker Kröger und Sascha Hübner von der
„Operativen Gruppe“ Jugendgewalt sind zivil auf Streife im Wedding unterwegs und
bearbeiten täglich mehrere Fälle gleichzeitig – genau wie in den anderen fünf
Berliner Polizeidirektionen.
Zum Beispiel den Fall Imran. Gefesselt
führen sie den 18-Jährigen in den Weddinger Park Humboldthain. Dort hatte er mit
zwei Komplizen zwei deutsche Mädchen, 16 und 18 Jahre alt, überfallen. Er stach
der Jüngeren in den Bauch und verlangte Handy sowie MP3-Player. Die junge Frau
erlitt zwar nur eine oberflächliche Verletzung, steht aber noch Tage später
unter Schock: „Wir haben jetzt Angst vor den Kumpels der Jungs, weil wir sie
angezeigt haben.“
Imran, konnte flüchten, wurde aber von Krögers und
Hübners Truppe geschnappt. Die Beute hatte er in einem türkischen Internet-Café
schnell zu Geld gemacht. Jetzt suchen die Beamten mit ihm den Tatort ab, weil
Imran behauptet hatte, sein Messer und die Taschen der Opfer ins Gebüsch
geworfen zu haben.
Terror in Schwimmbädern
Auch den Stadtteil
Pankow hat es inzwischen erwischt: Eigentlich eine bürgerliche Gegend mit
Schwimmbad direkt am Schlosspark. Der Ausländeranteil ist hier relativ gering.
Doch seit zwei Jahren habe sich die Struktur der Badegäste radikal geändert,
berichtet ein Mitarbeiter. „Aus dem Wedding kommen neuerdings viele junge
Ausländer.“ Das hat Folgen: Die arabischen und türkischen Jugendlichen stehen in
großen Gruppen zusammen, verbreiten eine bedrohliche Atmosphäre. „Oft pöbeln sie
deutsche Jungs und Mädchen an.“
Mit der Folge, dass diese jetzt das
Pankower Bad meiden – spätestens seit im Sommer 2006 die Situation völlig
eskalierte: Rund „200 jugendliche Ausländer“, wie ein internes
Polizeifernschreiben vermerkt, „randalierten“. Absperrseile und Haltestangen
wurden aus der Verankerung gerissen, die Schwimmmeister mussten das Bad von der
Polizei räumen lassen. Auf ähnliche Zustände richten sich die Angestellten auch
in diesem Sommer ein. Der Mitarbeiter meint: „Wir bräuchten dringend mehr
Sicherheitskräfte, doch dafür fehlt uns das
Geld.